Unplugged Konzerte in München - 17. und 18.12.2004

Meine Reise startete in der Nacht von Donnerstag auf Freitag um 2h30 von meiner Stendaler WG aus. Mein Mitbewohner war so lieb, mich zum Flughafen Berlin Tegel zu fahren.
Da wir sehr gut durch gekommen sind, war ich bereits gegen 4h30 dort, obwohl mein Flugzeug erst um 6h30 ging. Aber war nicht so schlimm, ich war ja mit Zeitungen ausgerüstet *grin2*.
Zum Glück klappte am Flughafen auch alles gut, ich meine das einchecken und so – ich hatte ja quasi fast keine Flugerfahrung und alleine war ich erst recht noch nicht geflogen!
Pünktlich um 7h40 bin ich in München gelandet. Kurz auf den Koffer gewartet und schon war ich auf dem Weg „immer den S-Bahn-Schildern“ hinterher...

Bis zum Meininger-Hotel, wo ich die zwei Nächte in München verbringen wollte, musste ich ganze 40 Minuten S-Bahn fahren.

Nachdem ich mich im Hotel eingecheckt habe, habe ich mir etwas die Stadt angeguckt. Im Hotel habe ich in einem Schlafsaal geschlafen,w eil es am billigsten war. Das war ein 6er Schlafraum, aber bisher waren nur ein Englände rund ein amerikanisches Pärchen da.

Zum shoppen war ich dann irgendwie doch zu müde, so dass ich nur zwei drei Stunden ausgehalten habe!

Also wieder zurück ins Hotel und ne Stunde pennen.

Um kurz vor 15h machte ich mich dann auf den Weg zum Hauptbahnhof, der mit der Straßenbahn aber nur 3 Stationen und fünf Minuten vom Hotel entfernt war.

Dort konnte ich meine Schwester Sina-Raphaela, crazykimba und veritas in die Arme schließen. Nun war ich nicht mehr alleine in München!!!

Im Hotel stiegen wir dann auch bald alle mal unter die Dusche und stylten uns für den „Daniel-Abend“. Ich entschied mich für eine weiße Hose, eine weiße Bluse und darüber so ein schwarzes „durchsichtiges“ weites Kleid zum binden.

Zusammen mit einigen anderen lieben Faniels bestellten wir um kurz vor 18h ein Großraum-Taxi um zur Reithalle zu gelangen.

Dort sammelten sich schon die Fans, Einlass sollte 18h sein, aber wie man es kennt verschob sich das mal wieder alles.

Und es war so kalt. Wir sind ja schon extra nicht pünktlich zum Einlass zur Reithalle gefahren,...aber es war trotzdem zu früh.

Irgendwann gings dann rein, wir ließen uns Zeit und die anderen erst mal vor uns rein...wieso denn Eile, es hatte doch jeder seinen Platz.

Der Security fragte mich, ob ich einen Photoapparat dabei hätte. -Natürlich nicht.

Im Vorraum der Halle konnte man seine Mäntel abgeben – für umsonst, was ich loben möchte. Außerdem gab es zwei Stände mit Getränken sowie den bekannten „Merchandising-Stand“.

Von diesem Vorraum aus ging eine lange Treppe hoch...dahin, wo wir alle dann unseren Daniel sehen sollten...

Mein heutiger Platz war in Block A, Reihe 9, Platz 14. Da ich mir ja viel zu spätüberlegt hatte Faniel zu werden und nach München zu kommen, saß ich „ganz alleine“. –Jedenfalls ohne Menschen um mich herum, die ich kannte. Schnell freundete ich mich aber mit der schönen Dame auf Platz 15 an, über der ihr wahres Alter ich heute noch nicht hinweg bin. Sie erzählte mir, dass sie in keinem Forum sei, aber „ihre 18jährigen Mädels habe, die sie über alles informieren und sie mit Musik, Photo u.ä. eindecken“. Leider setzte sie sich gleich zu Beginn des Konzis in Block B, weil dort noch ein Platz frei geblieben war und man von dort aus besser sehen konnte..

Gegen 19h30 ging es dann los. Günther betrat die Bühne. Er begrüßte uns. Und er sagte uns, dass nach dem Konzert Geschenke vorn an der Bühne bei Daniel persönlich abgegeben werden können...
Ich hielt dies für einen Scherz, denkt man an Naumburg bei „Musik für Sie“, da haben sie den Faniels auch alles versprochen und nichts gegeben.

Nachdem Günni fertig war, kam „Schrei nach Liebe“ in der Version des belgischen Mädchenchors.
Währendessen zündete ein „verdeckter“ Mann die großen Kerzen auf der Bühne an.

Nicht nur Günther war da. Auch Marianne, Astrid, Danis Brüder und Danis Mama waren gekommen um ihren „superstar“ bei seinem ersten Unplugged Konzert sehen zu können.

Dann kamen die Musiker...sie fingen an leise etwas zu spielen.

Und dann!
Ja, dann!
Dann war es soweit!!!

Daniel betritt die Bühne!

Kreischen, Freude, Strahlen in den etwa 600 Augenpaaren im Saal.

„Snow is falling“ war sein erster Song. Ein wunderschönes Winterlied, das die Stimmung in der Halle unterstütze.

Daniel begrüßte uns zu einer Reise durch seine Welt...irgendwie so drückte er sich aus.

Und Daniel sah so gut und schön aus.

Er trug einen gelben Anzug, strahlendes, leuchtendes gelb. Dazu einen Pulli, der drei farbige breite Streifen hatte. Einen gelben, einen schwarzen und einen pinken.

Seine Haare offen. Hübsch war er. Und wie.

So sanft und zart sah er aus, und so lebensfroh. Dazu trugen neben seinem Lächeln aber auch noch die knalligen Klamotten bei.

Daniel war so gut drauf. Man glaubte, dass sei nicht zu toppen.

Er machte Witze, erzählte kleine Geschichten. Daniel halt, wie immer.

Vor „Skin I’m in“ erzählte er uns, dass man sich in seiner Haut wohl fühlen solle und dass auch er sich eigentlich ziemlich wohl fühle in seiner. Vielleicht wäre er gerne etwas größer geworden und hätte gerne ein paar Muskeln, aber ansonsten sei er zufrieden, scherzte er.

Nach fast jedem Lied bekam unser süßer Daniel standing ovations. Auch wenn es ein Unplugged Konzert war, und man glaubte, das bedeute man bleibt sitzen und genießt. Da täuschte man sich. Irgendwann standen alle nur noch und tanzten zu Danis Liedern.

Was soll man aber auch machen – in Block A – wenn der Zuschauer vor einem sich hinstellt und man dann selbst nichts mehr sehen kann?! Naja...dann muss ich mich eben auch hinstellen!

Bei manchen Liedern bedauerte ich das, denn es gibt einfahc auch Liedern, bei denen sitze ich am liebsten, beobachte Daniel ganz genau, wie er in seiner musik aufgeht, wenn man merkt, dass es ihm gut geht...
Dann kann ich nicht stehen und tanzen – nein, dann muss ich mich zurücklehnen und genießen!

Nach ungefähr einer Stunde gab es eine 20minütige Pause.

Auf dem Weg in den Vorraum, der einem nur schwer gelang (so viele Menschen wollten auf einmal die Treppe hoch) traf ich Gela! Wie ich mich freute sie zu sehen. Sie zog mich an meiner Hand die Treppe hoch,...so kam ich wenigstens etwas vorwärts. Ich war so glücklich sie drücken zu können!
Nach einer Stunde Daniel Konzert braucht man auch jemanden zum knuddeln.

Ich traf Sina-Raphaela, crazykimba und veritas wieder.

Marlies, die Mama in Mühldorf kennengelernt hatte, lernte ich auch kennen. Sina gab ihr Post von Mama...

Zum Glück ging es dannauch





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